Tel.: 06523 - 933 1111         Email: sachverstaendiger@dirk-meuter.de

 

Wirtschaftlichkeitsberechnung VDI 2067-1 und VDI 6025   

Bei der Auswahl bzw. Planung von gebäudetechnischen Anlagen, zum Beispiel einer Holzhackschnitzelanlage in ein Nahwärmenetz, wird immer wieder gefragt, "ob sich das ganze überhaupt lohnt?" oder "Wann hat sich die Investition bezahlt gemacht?". Die Richtlinie VDI 2067 hilft in den meisten Fällen zur Berechnung und zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von gebäudetechnischen Anlagen. Ein Vergleich der Wirtschaftlichkeit ist nur auf Grundlage festgelegter Kriterien möglich. Diese Richtlinie ermöglicht eine Bewertung und den Vergleich unterschiedlicher Möglichkeiten bzw. Varianten und Konzepte zur technischen Ausrüstung eines Gebäudes.  

Für verschiedene Förderzusagen, z. B. der Energieagentur Rheinlandpfalz die Nahwärmenetze und deren Erzeuger fördert, ist der Nachweis einer Wirtschaftlichkeitsberechnung vor Beginn der Maßnahme zu erbringen. 

 

Die Grundlage zur Wirtschaftlichkeitsberechnung ist der Energieverlauf innerhalb eines Gebäudes von dem Wärmeerzeuger über die Wärmeverteilung bis hin zur Übergabe der Wärme an den Heizflächen bzw. Räumen. Ausgangspunkt zur Berechnung der Heizlast ist die benötigte Gebäudeheizlast nach DIN EN 12831. 

 

Bei einem Investitionsobjekt (z. B. Nahwärmenetz in einer Gemeinde)  lassen sich verschiedene Heizungskomponenten mit Nutzungsdauer, Investitonsbeginn und jährliche Aufwandsanteilen für Instandsetzung, Wartung/Inspektion und Bedienung zusammensetzen. Ein z. B. Investor, aber auch eine Gemeinde oder Privatperson, hat somit alle Grundlage zur weiteren Entscheidung vorliegen und Fehlinvestitionen werden vermieden.  

 

 

1

 

 

 

 

 

 

Infoveranstaltungen