PASSIVHAUS (PHPP)


WAS IST EIN PASSIVHAUS,
NULLENERGIEHAUS ODER PLUSENERGIEHAUS?

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das „passiv“ von der Sonne, von inneren Wärmequellen und von zu­rück­ge­won­ne­ner Wärme behaglich warm gehalten wird - deshalb benötigt es kein konventionelles Heiz­system mit Heizkörpern in jedem Raum. Im Vergleich zum Neubau-Standard, benötigt ein Passivhaus ca. 80% weniger Heizenergie. Diese Einsparung erreicht das Pas­siv­haus allein durch seine beiden Grund­prin­zi­pien: Wärmeverluste ver­mei­den und Wärmegewinne optimieren!

Eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle und Fenster mit Dreifach-Wär­me­schutz­ver­gla­sung bewirken, dass die Wärme im Haus bleibt.  

Wärmegewinne erzielt das Pas­siv­haus durch Fenster und die Wär­me­ab­ga­be von Per­so­nen und Haushaltsgeräten. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit Wär­me­rück­ge­win­nung. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker schätzen die pollenfreie und staubarme Luft im Passivhaus.



PASSIVHAUSKRITERIEN UND GRUNDSÄTZE

  • Der Heizwärmebedarf liegt im Passivhaus unter 15 kWh/(m²a)  
  • Die Heizlast ist maximal 10 W/m2 
  • Der Primärenergiebedarf ü­ber­schrei­tet 120 kWh/(m²a) nicht. 
  • Die Luftdichtheit erreicht mindestens n50 = 0,6/h. 
  • Guter Wärmeschutz und Kompaktheit 
  • Südorientierung und Verschat­tungs­freiheit 
  • Superverglasung und Superfenster­rahmen  
  • Passive Vorerwärmung der Frischluft 
  • Hochwirksame Wärme­rück­gewinnung 
  • Erwärmung des Brauchwassers mit teilweise regenerativen Energien 
  • Energiespargeräte für den Haushalt 
  • Photovoltaikanlage (Stromerzeugung) für Null- oder Plus Energiehäuser



DAS PASSIVHAUS SPART ENERGIE UND GELD!  

Ist ein Passivhaus auch für Normalverdiener bezahlbar? - Ja, denn der finanzielle Mehr­auf­wand für die verbesserten Fenster, für Lüftung und Dämmung, werden von der Kreditanstalt für Wie­der­auf­bau (KfW) gefördert. Aber auch die geringen Energiekosten, gegenüber herkömmliche Bauweise darf man nicht vergessen. Auf Dauer gesehen ist ein Passivhaus auch finanziell günstiger als ein kon­ven­tio­nel­ler Neubau: Die hohe E­ner­gie­ein­spa­rung macht sich bezahlt.

Auch sogenannte Null- oder Plus E­ner­gie­häu­ser werden immer interessanter. Hier wird zusätzlich mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge Strom erzeugt. Der erzeugte Strom wird dann für die Heiztechnik und für den normalen Haushaltsstrom verwendet. Bei dieser Methode sind die laufenden Energiekosten gleich Null, bzw. bei einem Plusenergiehaus wird sogar ein Ü­ber­schuss erzeugt. Aber auch So­lar­kol­lek­to­ren für die Aufbereitung von Warmwasser, die Wär­me­rück­ge­win­nung und Erdwärme sind für solche Häuser zwingend zu berücksichtigen.

Nachfolgend finden Sie einen Nachweis für ein Plus­Energie­Haus, was mit mehr als 20.000,00 € gefördert wird. Weitere Details zur Förderung finden Sie hier »


 
 
 
 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos